Wenn es schwerfällt, sich zu kümmern: Gleichgültigkeit und das Weitersagen des EvangeliumsWenn es schwerfällt, sich zu kümmern: Gleichgültigkeit und das Weitersagen des Evangeliums

Wenn es schwerfällt, sich zu kümmern: Gleichgültigkeit und das Weitersagen des Evangeliums

Praktische Schritte, um voranzukommen

Es fällt schwer, sich zu kümmern

Wenn du mit einem Gefühl der Gleichgültigkeit ringst oder dir die Dringlichkeit fehlt, das Evangelium weiterzusagen, bist du nicht allein. Alle Christen wissen zwar, dass der Glaube an Jesus eine ewig wichtige Sache ist, doch jeder Tag steckt voller tausender Entscheidungen. Wir alle führen Hunderte digitale und persönliche Gespräche, bevor wir abends ins Bett gehen. Unsere Familienmitglieder stecken in einer Krise, unsere Nachbarn streiten, die Arbeit ist anstrengend, und unsere Kinder brauchen (schon wieder) etwas zu essen. Es fällt schwer, sich für die Frohe Botschaft von Jesu Tod, Auferstehung und Wiederkommen zu interessieren, wenn so vieles direkt vor uns liegt und sofort unsere Aufmerksamkeit fordert. Gleichgültigkeit kann sich manchmal wie die einzige Möglichkeit anfühlen, wenn ständig alles wichtig ist.

Ein Gegenmittel gegen Teilnahmslosigkeit

Auch wenn es so scheinen mag, als wäre in unserem Leben kein Platz dafür, unseren Freunden und Nachbarn von Jesus zu erzählen – das stimmt nicht. Für die Dinge, die uns wichtig sind, nehmen wir uns immer Zeit. (Deshalb habe ich immer Zeit, mich zum Abendessen hinzusetzen und vor dem Schlafengehen fernzusehen!) Manchmal sind wir gleichgültig, weil uns die Sache schlicht nicht genug am Herzen liegt. Aber die christliche Lösung für Gleichgültigkeit wird dich vielleicht überraschen. Der beste Weg, wie Christen anfangen können, sich mehr um ihre nichtgläubigen Nachbarn und Freunde zu kümmern, besteht darin, sich daran zu erinnern, wie sehr Gott sich um uns kümmert. 

Gottes Erbarmen dir gegenüber

Gott bringt Menschen, die ihm gleichgültig gegenüberstehen, unendlich viel Fürsorge und Erbarmen entgegen. Die ganze Bibel ist voll von Geschichten über Menschen, die Gott hassen, andere hassen und es hassen, Gottes Geboten zu gehorchen. Wenn du oder ich es mit jemandem zu tun hätten, der uns so sehr hasst, würden wir ihn vielleicht einfach als „toxisch“ abstempeln und den Kontakt abbrechen. Aber genau das tut Gott nicht. Der unendlich mächtige Gott wird schwach und Mensch, damit er Menschen Liebe und Erbarmen zeigen kann, die mit Gott nichts zu tun haben wollten (Johannes 3,16). Sein Leben war geprägt von einer tiefen, echten Sorge um das körperliche und geistliche Wohl aller Menschen um ihn herum. Am Ende trieb Gottes Erbarmen ihn dazu, für genau die Menschen zu sterben, die ihn hassten (Römer 5,8). Gott ist uns gegenüber nicht gleichgültig – er ist für uns gestorben. Sich an Gottes Erbarmen gegenüber seinem Volk zu erinnern, ist nicht der einzige, aber der erste Weg, wie Christen gegen Gleichgültigkeit ankämpfen sollten.  

Praktische Schritte, um voranzukommen

1. Denke über Jesu Erbarmen nach: Um gegen Gleichgültigkeit anzukämpfen, nimm dir Zeit, über das Erbarmen von Jesus gegenüber Menschen nachzudenken, die ihn hassen. Du könntest damit beginnen, Lukas 15 und Lukas 23,34-46 zu lesen.

2. Erzähle jemandem deine Geschichte: Manchmal kann die Erinnerung daran, wie sehr Gott dich verändert hat, uns motivieren, anderen von Jesus zu erzählen. Erzähle einem Freund oder einem Familienmitglied, wie du Jesus kennengelernt hast und wie sich dein Leben verändert hat. 

3. Bete um Mitgefühl: Das Gebet kann unsere Sichtweise verändern und unser Herz weich machen. Bitte Gott, dass er dir hilft, andere mit seinen Augen zu sehen, mit seinem Herzen zu fühlen und mit seiner Liebe zu antworten.

Wie Spoken Gospel dir helfen kann

Uns liegt am Herzen, dass Menschen die Frohe Botschaft von Gottes Erbarmen ihnen gegenüber hören. Deshalb erstellen wir zum Nachdenken anregende Videos, Bibellesepläne und Podcasts, die dir helfen sollen, deine Bibel besser zu kennen und selbstbewusster Gespräche über Jesus zu führen.

Bei Spoken Gospel teilen wir jeden Tag das Evangelium mit Menschen auf der ganzen Welt. Du kannst damit beginnen, das Evangelium weiterzusagen, indem du uns hilfst, unseren Auftrag zu erfüllen. Wenn du monatlich oder einmalig spendest, wirst du zum Partner und Mitarbeiter darin, die Frohe Botschaft von Jesus weiterzusagen (3. Johannes 8). Überlege, ob du unser Mitarbeiter werden möchtest, indem du heute spendest.

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