Die schriftlichen Inhalte auf dieser Seite enthalten automatische Übersetzungen, daher können Fehler auftreten. Das Video auf dieser Seite ist ebenfalls auf Englisch.

Andacht

1. Mose 24

Isaaks Frau

In 1. Mose 24 sehen wir, dass Jesus derjenige ist, der sich selbst aus der ganzen Welt eine Braut bereitet.

Was geschieht hier?

Gottes Verheißung ist von Anfang an klar: Er formt eine Familie, durch die er die Völker segnen und die Erde mit Leben füllen wird. Doch bisher hängt diese Verheißung an einem seidenen Faden. Abraham und Sarah hatten nur einen gemeinsamen Sohn – Isaak. Sarah ist inzwischen gestorben (1. Mose 23,2), und Isaak hat keine Kinder. Wenn die Verheißung eines großen Volkes weitergehen soll, braucht Isaak eine Frau.

Abraham, mittlerweile alt geworden, schickt seinen Knecht zurück in seine Heimat, um dort eine Frau für Isaak zu finden (1. Mose 24,3-4). Isaaks Braut darf nicht von den Kanaanitern ringsum stammen, sondern muss aus Abrahams eigener Verwandtschaft kommen, damit die Familienlinie, die für Gottes Segen ausgesondert ist, abgesondert bleibt.

Als der Knecht ankommt, bittet er Gott im Gebet um ein klares Zeichen. Er bittet darum, dass die erwählte Frau ihm nicht nur zu trinken gibt, sondern auch von sich aus seine Kamele tränkt (1. Mose 24,14). Noch bevor er sein Gebet beendet hat, kommt Rebekka und tut genau das. Gott hat geantwortet.

Sofort gibt der Knecht ihr Schmuck und erzählt ihrer Familie, was geschehen ist. Sie können Gottes Hand in dieser Sache nicht leugnen und lassen Rebekka ziehen (1. Mose 24,50). Sie verlässt ihr Zuhause, reist nach Kanaan und wird Isaaks Frau. Gott selbst hat die nächste Stammmutter der verheißenen Familie gegeben und sorgt so dafür, dass sein Plan von einem aufblühenden Volk weitergeht.

Wo ist das Evangelium?

Diese Geschichte bereitet uns darauf vor zu sehen, wie Gott nicht nur Isaak eine Braut gibt, sondern letztlich auch seinem Sohn eine Braut.

In Johannes 4 begegnet Jesus ebenfalls einer Frau an einem Brunnen (Johannes 4,6). Doch anders als Rebekka ist sie nicht rein, nicht geachtet, nicht dazugehörig. Sie ist eine ehebrecherische Samariterin, moralisch und kulturell weit entfernt vom Bundesvolk (Johannes 4,17-18). Jesus bittet sie um etwas zu trinken – genau wie Abrahams Knecht Rebekka gebeten hatte. Und so, wie Rebekkas Antwort Gottes Wahl offenbarte, so offenbart das Gespräch dieser Frau mit Jesus Gottes Plan: Die wahre Ehe, die Gott stiftet, ist nicht an geografische Herkunft, Volkszugehörigkeit oder Reinheit gebunden. Sie ist an den Glauben an Jesus gebunden (Johannes 4,23).

Gott hat die Ehe von Isaak und Rebekka herbeigeführt, um seine Verheißung einer Familie zu bewahren. Doch in Jesus führt Gott die endgültige Ehe herbei – zwischen Christus und seinem Volk –, die die Verheißung ein für alle Mal erfüllt. Und zu dieser Familie gehören nicht nur die Schönen, Reinen und Treuen wie Rebekka, sondern auch die Zerbrochenen, Ausgeschlossenen und Sündigen wie die Samariterin. Menschen wie wir.

Durch Jesus sammelt Gott bis heute eine Braut für seinen Sohn. Er formt bis heute eine Familie, um die Völker zu segnen und die Welt aufblühen zu lassen.

Sieh selbst

Ich bete, dass der Heilige Geist dir die Augen öffnet für den Gott, der alles so fügt, dass er die Seinen in seine Familie hineinholt. Und ich bete, dass du Jesus als den wahren Bräutigam siehst, der alle, die glauben – ob nah oder fern, rein oder unrein –, in die Liebe seines Bundes aufnimmt.

Geschrieben von
Bearbeitet von

Weiterführende Materialien

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional
Kostenlose Videos direkt in dein Postfach.