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Andacht

Josua 6

Der Fall Jerichos

In Josua 6 sehen wir: Während alle, die gegen Gott stehen, der Vernichtung geweiht sind, sind alle, die Gott geweiht sind, zum Leben bestimmt. Johannes 3,16 sagt uns dasselbe: Wer an Jesus glaubt, wird nicht sterben, sondern ewiges Leben haben.

Was passiert hier?

Die Mauern Jerichos werden gleich einstürzen. Jericho war eine strategisch wichtige und mächtige Stadt. Solange Jericho stand, konnte Israel nicht in das Gelobte Land einziehen.

Doch statt in den Krieg zu ziehen, sagt Gott zu Josua, dass der Fall Jerichos ein Geschenk ist (Josua 6,2). Israels Heer soll nicht von Soldaten angeführt werden, sondern von der Bundeslade, dem Zeichen der Gegenwart Gottes, und von sieben Priestern (Josua 6,4). Und nachdem sie sieben Tage lang einfach nur um die Stadt gezogen sind – ohne Belagerungswälle zu bauen und ohne das Schwert zu ziehen –, fallen die Mauern Jerichos auf wunderbare Weise. Nicht durch die Kraft der Soldaten Israels, sondern durch die Macht Gottes (Josua 6,5).

Josua sagt seinen Soldaten, dass sie deshalb siegen, weil Gott Jericho der Vernichtung geweiht hat (Josua 6,17). Und obwohl die Stadt ein Geschenk ist, dürfen die Soldaten keine Beute für sich selbst nehmen. Sie werden sogar gewarnt: Wenn sie es tun, wird stattdessen Israel der Vernichtung geweiht sein (Josua 6,18). Nichts darf am Leben bleiben oder Israel zum eigenen Vorteil dienen (Josua 6,21).

All das zeigt: Diese Schlacht ist nicht in erster Linie ein militärischer Feldzug. In dieser Schlacht geht es um Anbetung und Hingabe an Gott. Die Einzigen, die nicht der Vernichtung geweiht sind, sind Rahab und ihre Familie. Anders als die Anführer Jerichos weihen sie sich Gott, als sie die Spione Israels beschützen (Josua 6,23). Wegen ihres Glaubens werden Rahab und ihre Familie zu Israeliten ehrenhalber (Josua 6,25).

Der Fall Jerichos beweist, dass Gott mit Josua ist und dass Josua Gottes Kämpfe kämpft. Josuas Ruhm verbreitet sich schnell in ganz Kanaan (Josua 6,27).

Wo ist das Evangelium?
Was passiert hier?
Die Mauern Jerichos werden gleich einstürzen. Jericho war eine strategisch wichtige und mächtige Stadt. Solange Jericho stand, konnte Israel nicht in das Gelobte Land einziehen.

Doch statt in den Krieg zu ziehen, sagt Gott zu Josua, dass der Fall Jerichos ein Geschenk ist (Josua 6,2). Israels Heer soll nicht von Soldaten angeführt werden, sondern von der Bundeslade, dem Zeichen der Gegenwart Gottes, und von sieben Priestern (Josua 6,4). Und nachdem sie sieben Tage lang einfach nur um die Stadt gezogen sind – ohne Belagerungswälle zu bauen und ohne das Schwert zu ziehen –, fallen die Mauern Jerichos auf wunderbare Weise. Nicht durch die Kraft der Soldaten Israels, sondern durch die Macht Gottes (Josua 6,5).

Josua sagt seinen Soldaten, dass sie deshalb siegen, weil Gott Jericho der Vernichtung geweiht hat (Josua 6,17). Und obwohl die Stadt ein Geschenk ist, dürfen die Soldaten keine Beute für sich selbst nehmen. Sie werden sogar gewarnt: Wenn sie es tun, wird stattdessen Israel der Vernichtung geweiht sein (Josua 6,18). Nichts darf am Leben bleiben oder Israel zum eigenen Vorteil dienen (Josua 6,21).

All das zeigt: Diese Schlacht ist nicht in erster Linie ein militärischer Feldzug. In dieser Schlacht geht es um Anbetung und Hingabe an Gott. Die Einzigen, die nicht der Vernichtung geweiht sind, sind Rahab und ihre Familie. Anders als die Anführer Jerichos weihen sie sich Gott, als sie die Spione Israels beschützen (Josua 6,23). Wegen ihres Glaubens werden Rahab und ihre Familie zu Israeliten ehrenhalber (Josua 6,25).

Der Fall Jerichos beweist, dass Gott mit Josua ist und dass Josua Gottes Kämpfe kämpft. Josuas Ruhm verbreitet sich schnell in ganz Kanaan (Josua 6,27).

Wo ist das Evangelium?

Das ist nicht das letzte Mal, dass wir davon hören, wie eine ganze Stadt „der Vernichtung geweiht“ wird. Das ganze Land Kanaan wird auf dieselbe Weise geweiht. Und genauso gilt: Jeder, der Gott geweiht ist, lebt. Wer sich aber entscheidet, sich Gott nicht zu weihen, ist der Vernichtung geweiht.

Der Apostel Johannes sagt etwas auffallend Ähnliches über Jesus: „Wer an [Gottes Sohn] glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben … Wer nicht glaubt, ist schon verurteilt … Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn was sie taten, war böse“ (Johannes 3,16.18-19).

Als Gottes Volk in Kanaan auftauchte, sah Rahab das Licht von Gottes Treue zu seinem Volk und glaubte an Gott. Der Rest Jerichos zog jedoch die eigene Finsternis vor. Sie entschieden sich, ihre Stellung zu befestigen, sich einzuschließen und zu kämpfen, statt sich dem Herrn zu weihen (Josua 6,1).

Unsere Welt ist schon verurteilt. Sie ist der Vernichtung geweiht. Doch die Frohe Botschaft ist: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er uns seinen einzigen Sohn gab – Jesus. Wenn wir wie Rahab glauben und uns ihm weihen, werden wir Teil seines Volkes. Wir entkommen der Vernichtung und empfangen Leben in seinem ewigen Reich.

Ja, diese Abschnitte sind schwer zu lesen. Aber wenn wir Jesus vertrauen, werden wir der Vernichtung nie näher kommen, als wenn wir im Buch Josua davon lesen.

Sieh selbst

Möge der Heilige Geist dir die Augen öffnen für den Gott, der das Böse, das seine Welt zerstört, der Vernichtung weiht. Und mögest du Jesus als den sehen, der die Welt daraus rettet, der Vernichtung und Finsternis geweiht zu sein, und uns frei macht, zu seinem Reich des Lebens zu gehören.

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