Die schriftlichen Inhalte auf dieser Seite enthalten automatische Übersetzungen, daher können Fehler auftreten. Das Video auf dieser Seite ist ebenfalls auf Englisch.

Andacht

2. Mose 25-27

Baupläne für das Tabernakel

In 2. Mose 25–27 sehen wir, dass Jesus das endgültige Tabernakel ist, in dem Gott wohnt und durch das Gott einen Weg in seine Gegenwart geöffnet hat.

Was passiert hier?

Gott möchte bei seinem Volk wohnen. Deshalb gibt er Mose die Baupläne für ein Gebäude, das „Wohnung“ oder „Tabernakel“ genannt wird – ein Ort, an dem er bei den Menschen sein kann, die er liebt (2. Mose 25,8-9). Gott gibt Mose ausführliche Entwürfe, die alle, die davon lesen oder es betreten, an den Garten Eden erinnern sollen – den Ort, an dem Gott und sein Volk einst zusammen lebten.

Im zentralen Raum soll eine goldene Truhe stehen, die mit geformten Abbildern der himmlischen Wesen bedeckt ist, die Eden bewachten (2. Mose 25,10-21; 1. Mose 3,24). Dieser Raum wird zuerst beschrieben, weil er Gott am nächsten ist. Es ist Gottes Thronsaal; von dort aus wird er bei seinem Volk sein, so wie er bei Adam und Eva in Eden war (2. Mose 25,22).

Im nächsten Raum soll Mose einen goldenen Tisch und einen goldenen Leuchter aufstellen. Der Tisch besteht aus kostbarem Holz und ist mit Gold überzogen (2. Mose 25,23-24). Das kostbare Holz und das Gold sollen an Eden erinnern, das die Bibel als dichten Wald voller Obstbäume beschreibt, unter dessen Wurzeln Höhlen voller Gold verborgen liegen (1. Mose 2,8-11). Genauso ist der Leuchter aus reinem, getriebenem Gold gefertigt und so gestaltet, dass er wie die Zweige und Knospen eines Baumes aussieht (2. Mose 25,31-39). Die Lampe soll ständig mit Öl versorgt werden, damit ihr Licht niemals ausgeht (2. Mose 27,20-21). Und auf dem goldenen Tisch soll täglich frisches Brot liegen (2. Mose 25,30). Die Flammen und das Brot sind Symbole dafür, dass Gott für immer bei seinem Volk wohnt. Das Feuer bringt die Nöte des Volkes ständig vor Gott ans Licht, und Gottes Versorgung ist in seinem täglichen Brot immer verfügbar.

Diese zwei Räume sollen von Dutzenden mit Gold überzogenen Holzbrettern gerahmt und dann mit purpurrotem, violettem und karmesinrotem Stoff bedeckt werden (2. Mose 26,1-29). Außerdem gibt es einen heiligen Vorhang, der die beiden Räume voneinander trennt. In diesen Vorhang sind dieselben himmlischen Wesen eingewebt, die Gottes Thron bewachen (2. Mose 26,30-37). Holz und Gold verdichten den Wald von Eden – ganz wörtlich und zugleich bildlich. Die dunklen Stoffe mit den eingestickten himmlischen Wesen sollen an den Nachthimmel erinnern und an die Trennung zwischen der erschaffenen Welt und Gottes himmlischer Heimat. Wenn Priester später durch dieses Tabernakel gehen, sollen sie spüren, dass sie sich durch die Grenzlinien zwischen unserer Welt und der Welt Gottes hindurchbewegen. Dieses Tabernakel ist ein dünner Raum, in dem Gott bei seinem Volk wohnt und es führt.

Direkt vor dem Tabernakel steht ein großer Altar aus Bronze (2. Mose 27,1-8). Der Altar zeigt: Wer in die innersten Bereiche von Gottes Gegenwart eintreten will, braucht ein Schlachtopfer. Er stellt auch eine Umkehrung des Exils von Adam und Eva aus dem Garten dar. Als sie ihn verließen, tötete Gott ein Tier, um ihre Scham und Nacktheit zu bedecken (1. Mose 3,21). Doch jetzt ist das Schlachtopfer nicht mehr die Vorbereitung auf ein Exil weit weg von Gott, sondern es bringt Menschen wieder in die Nähe Gottes. Und schließlich umgeben das Tabernakel und den Altar die Außenwände eines Vorhofs, geschmückt mit Silber und Bronze (2. Mose 27,9-19). Silber und Bronze zeigen einen gewissen Grad der Trennung zwischen der Welt draußen und Gottes „goldener“ Gegenwart, in der er seinem Volk am nächsten ist.

Wo ist das Evangelium?

Gott möchte bei seinem Volk wohnen. Deshalb hat er die Erde geschaffen. Deshalb hat er Israel das Tabernakel gegeben, und deshalb hat er sich entschieden, in der Person Jesu bei seinem Volk zu wohnen (Johannes 1,14). Als Gott als Mensch in die Welt kam, ließ er das Leben von damals im Garten neu aufleben. Und wohin Jesus ging, dorthin kamen auch das Leben in Fülle, die Gesundheit und die Lebenskraft jenes ersten Paradieses mit ihm (Johannes 11,43-44). Blinde sahen zum ersten Mal Licht, Brot und Wein wurden auf wunderbare Weise vermehrt, und selbst das Wetter wurde auf sein Wort hin völlig still (Matthäus 11,5; Markus 4,35-41). Im Leben Jesu wohnte Gottes goldene Gegenwart bei seinem Volk und begann, Eden auf der Erde wiederherzustellen.

Doch wie der Bauplan des Tabernakels deutlich macht, kann die Welt nur durch ein Schlachtopfer in Gottes Gegenwart eintreten und Eden selbst erleben. Jesus gab sich selbst als Schlachtopfer, damit die ganze Menschheit wieder nach Eden zurückkehren kann. Durch seinen Tod hat er die Scham und Schuld bedeckt, die Adam und Eva in die Welt gebracht hatten (Römer 5,12-21). Und als Beweis dafür, dass genau das sein Tod bewirkt hat, zerriss in dem Augenblick, als Jesus starb, der Vorhang, der Gottes Thron von der Welt trennte, in zwei Teile (Matthäus 27,51). Jetzt gibt es nichts mehr, was uns daran hindern könnte, an der Bronze und dem Silber dieser Welt vorbeizugehen und für immer in Gottes goldener, lebensspendender Gegenwart zu leben (Hebräer 6,19-20). Jesus sagt uns, dass Gottes Gegenwart kein Ort ist, den wir besuchen, sondern eine Person, die er zu uns sendet: die Person seines Heiligen Geistes. So wie Gott einst im Tabernakel Israels auf dem Thron saß, so wohnt Gott jetzt in uns. Durch den Heiligen Geist werden wir selbst zu jenem „dünnen Raum“, in dem Gott bei uns wohnt und uns führt, wohin wir auch gehen.

Sieh selbst

Ich bete darum, dass der Heilige Geist dir die Augen öffnet, damit du den Gott siehst, der bei seinem Volk wohnen möchte. Und dass du Jesus als den erkennst, der uns allen den Weg geöffnet hat, für immer bei Gott zu leben.

Geschrieben von
Bearbeitet von

Weiterführende Materialien

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional

Zur nächsten Andacht

Zur nächsten Andacht

Andacht ansehenVer devocional
Kostenlose Videos direkt in dein Postfach.